Daten exportieren
GlioBridge gibt dir eine vollständige Kopie deiner Daten als JSON-Datei. Hier erfährst du, wie der Export funktioniert, was enthalten ist, wofür du ihn nutzt und wie du die Datei sicher aufbewahrst.
Quelle/Hinweis: Allgemeine Information / Produktanleitung; fachlich noch nicht final geprüft.
Deine Daten gehören dir. GlioBridge ist so gebaut, dass du jederzeit eine vollständige Kopie all deiner Einträge herunterladen kannst. Diese Datenhoheit ist von Anfang an Teil der App und nicht an Bedingungen geknüpft.
Du musst keinen Grund angeben und keine Wartezeit in Kauf nehmen. Der Export steht dir so lange zur Verfügung, wie du die App nutzt, und gibt dir die Sicherheit, dass du nie von der App abhängig bist, um an deine eigenen Informationen zu kommen.
Was der Export enthält
Der Export ist eine vollständige Kopie deiner im Vault gespeicherten Daten im JSON-Format. JSON ist ein offenes, textbasiertes Format, das sowohl von Programmen gelesen als auch von Menschen grob nachvollzogen werden kann. Enthalten sind deine dokumentierten Einträge mitsamt ihrem Quellenstatus, sodass die Herkunft jeder Angabe erhalten bleibt.
Weil der Quellenstatus mitexportiert wird, bleibt auch außerhalb der App nachvollziehbar, ob eine Angabe eine Patientenangabe, aus einem Befund übernommen, ärztlich bestätigt oder unbekannt ist. Deine Dokumentation bleibt damit so ehrlich und einordbar wie in der App selbst.
Anders als der Arztbericht, der für ein Gespräch aufbereitet und auf gewählte Abschnitte beschränkt ist, zielt der Export auf Vollständigkeit. Er ist deine vollständige Sicherungskopie, nicht ein für den Termin gefiltertes Dokument. Den Bericht teilst du, den Export bewahrst du für dich auf.
Wofür du den Export nutzt
Es gibt mehrere typische Gründe, deine Daten zu exportieren:
- Sicherung: eine eigene Kopie, falls du sie aufbewahren möchtest.
- Umzug: deine Daten mitnehmen, wenn du sie woanders weiterverwenden willst.
- Vor dem Löschen: eine Kopie sichern, bevor du Einträge oder dein Konto entfernst.
- Eigene Übersicht: deine Historie unabhängig von der App vorhalten.
Den Export kannst du also nicht nur in Ausnahmefällen nutzen, sondern als festen Bestandteil deiner persönlichen Dokumentationsroutine. Manche Menschen legen sich nach jedem größeren Termin eine frische Kopie an, andere exportieren nur, wenn ein konkreter Anlass besteht. Beide Vorgehensweisen sind richtig, je nachdem, wie viel Sicherung dir ein gutes Gefühl gibt.
So exportierst du
Öffne die Einstellungen beziehungsweise den Bereich zur Datenverwaltung und wähle den Export. GlioBridge erstellt daraufhin die JSON-Datei und stellt sie zum Herunterladen bereit. Speichere sie an einem Ort, den du wiederfindest und der für dich sicher ist.
Der Vorgang läuft ohne weitere Eingaben ab. Du musst nichts auswählen oder zusammenstellen wie beim Arztbericht, da der Export bewusst immer alles umfasst. Auf einem Mobilgerät landet die Datei üblicherweise in deinem Download-Bereich, am Computer im gewählten Speicherort.
Der Export verändert nichts an deinen Daten in der App. Du erhältst eine Kopie, das Original bleibt unverändert im Vault, bis du selbst etwas löschst. Du kannst den Export deshalb so oft wiederholen, wie du möchtest, etwa um immer eine aktuelle Sicherung zu haben.
Es kann sinnvoll sein, den Export in regelmäßigen Abständen zu erstellen, zum Beispiel nach größeren Ergänzungen deiner Dokumentation. Jede neue Datei ist eine eigenständige Momentaufnahme deines damaligen Datenstands.
Die Datei öffnen und lesen
Eine JSON-Datei kannst du mit einem einfachen Texteditor öffnen und durchscrollen. Die Inhalte stehen als lesbarer Text mit Bezeichnungen und Werten da. Für eine schöner formatierte Ansicht gibt es kostenlose Programme und Online-Werkzeuge, achte aber darauf, deine Gesundheitsdaten nicht in unbekannte Online-Dienste hochzuladen.
Du musst die Datei nicht im Detail verstehen, um vom Export zu profitieren. Es reicht zu wissen, dass alles Wesentliche enthalten ist und du es bei Bedarf wieder verfügbar machen kannst. Die technische Form macht den Export langlebig und unabhängig von einer bestimmten App-Version.
Die Datei sicher aufbewahren
Eine Export-Datei enthält deine Gesundheitsdokumentation. Behandle sie so vertraulich wie deine Befunde. Bewahre sie nur an Orten auf, auf die du Zugriff hast, etwa einem verschlüsselten Ordner oder einem geschützten Speicher. Vermeide es, die Datei ungeschützt zu verschicken oder auf gemeinsam genutzten Geräten liegen zu lassen.
Wenn du die Datei nicht mehr brauchst, lösche sie von deinem Gerät. Da sie eine vollständige Kopie ist, ist sie ebenso schützenswert wie die Daten in der App selbst.
Möchtest du eine Export-Datei an dein Ärzteteam weitergeben, ist meist der Arztbericht als PDF die bessere Wahl, weil er aufbereitet und gut lesbar ist. Der JSON-Export ist eher für dich selbst gedacht, etwa als Sicherung oder als technische Grundlage, falls du deine Daten später in ein anderes System überführen möchtest.
Export und Löschung gehören zusammen
Planst du, Einträge oder dein gesamtes Konto zu löschen, ist ein vorheriger Export sinnvoll. So hast du deine Daten gesichert, bevor sie unwiderruflich entfernt werden. Mehr dazu liest du im Artikel zum Löschen.
Ein Export kurz vor dem Löschen ist die einzige Möglichkeit, eine Kopie deiner Dokumentation zu behalten, denn nach dem Löschen gibt es keine Wiederherstellung. Lege die Datei deshalb an einem Ort ab, den du sicher wiederfindest, bevor du den nächsten Schritt gehst.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Export ist eine vollständige Kopie deiner Daten als JSON.
- Der Quellenstatus jeder Angabe bleibt erhalten.
- Nutze ihn zur Sicherung, beim Umzug oder vor dem Löschen.
- Der Export verändert deine Daten in der App nicht.
- Bewahre die Datei so vertraulich auf wie deine Befunde.
Deinen Verlauf festhalten
Dokumentiere, was du hier liest, in deinem eigenen Vault.