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Vertrauen

Wie GlioBridge mit deinen Daten umgeht

Gesundheitsdaten brauchen besonderen Schutz. Auf dieser Seite steht, was heute gilt — und ausdrücklich auch, was noch nicht umgesetzt ist.

Stand: Oktober 2026. Rechtlich verbindlich ist die Datenschutzerklärung.

Wo deine Daten liegen

Dein Vault liegt auf einem Server in Deutschland.

  • Betrieb bei Hetzner in einem Rechenzentrum in Deutschland. Datenbank und hochgeladene Dokumente liegen auf diesem Server.
  • Jede Verbindung ist per HTTPS verschlüsselt (HSTS). Eine Content-Security-Policy erlaubt nur Inhalte von der eigenen Domain.
  • Täglich entstehen verschlüsselte Sicherungen (AES-256). Ein automatischer Test prüft jeden Monat, ob sich eine Sicherung wiederherstellen lässt. Eine verschlüsselte Sicherungskopie liegt zusätzlich an einem zweiten Standort des Betreibers.
  • Wenn du uns per E-Mail schreibst, liegt die Nachricht in einem E-Mail-Postfach bei Apple (iCloud).

Wer deine Daten sehen kann

Grundsätzlich nur du — und Menschen, die du ausdrücklich einlädst.

  • Jeder Vault ist strikt von allen anderen getrennt. Die Trennung wird bei jedem Zugriff auf dem Server geprüft und ist durch automatische Tests abgesichert.
  • Angehörige erhalten Zugang nur über eine Einladung von dir: entweder nur lesen oder lesen und bearbeiten. Wer bearbeiten darf, kann auch Einträge löschen.
  • Eine Einladung kann ein Ablaufdatum haben und lässt sich jederzeit widerrufen. Der Widerruf wirkt sofort.
  • Eine Freigabe umfasst heute immer den ganzen Vault. Einzelne Bereiche lassen sich noch nicht getrennt freigeben.
  • Eine Freigabe an Ärztinnen und Ärzte gibt es nicht. Für Termine erstellst du einen PDF-Bericht und entscheidest selbst, wem du ihn gibst.
  • Die Daten sind auf dem Server nicht zusätzlich verschlüsselt. Der Betreiber (siehe Impressum) könnte technisch darauf zugreifen. Die Betreiberansicht zeigt Kennzahlen und eine Aktivitätsliste ohne Inhalte, keine Gesundheitsdaten.

Export und Löschen

Deine Daten gehören dir. Du kannst sie mitnehmen und löschen.

  • Unter „Meine Daten exportieren“ lädst du deine Daten als Gesundheitsakte (PDF), als Tabelle (Excel/CSV) oder als vollständiges Datenarchiv mit Dokumenten und maschinenlesbarer Datei herunter. Exportdateien werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht.
  • Du kannst deinen Vault selbst löschen. Dabei werden deine Einträge und hochgeladenen Dokumente vom Server entfernt.
  • In den verschlüsselten Sicherungen bleiben gelöschte Daten noch eine Zeit lang enthalten: auf dem Server bis zu etwa 15 Tage, in der Sicherungskopie am zweiten Standort bis zu 90 Tage.
  • Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht für Werbung weiter.

Forschung

Dein Vault und der Forschungsbereich sind getrennt.

  • GlioBridge hat einen internen Forschungsbereich. Er arbeitet nur mit öffentlich zugänglichen Daten, zum Beispiel aus Studienregistern und Fachliteratur.
  • Der Forschungsbereich hat eine eigene Datenbank und keinen Zugriff auf Vaults. Es gibt heute keine Verbindung zwischen beidem.
  • Sollte sich das je ändern, dann nur mit deiner ausdrücklichen und widerrufbaren Einwilligung.
  • Der Studienradar in der App sucht in einem öffentlichen Register (ClinicalTrials.gov, USA). Die Anfrage geht vom Server aus, ohne deine IP-Adresse, und enthält nur die Suchbegriffe, keine Daten aus deinem Vault. Bitte gib dort keine persönlichen Angaben ein.

Welche Rolle KI spielt

Im Vault wertet keine KI deine Gesundheitsdaten aus.

  • Deine Einträge werden nicht an KI-Modelle geschickt und nicht automatisch interpretiert.
  • Laborwerte werden nur rechnerisch mit dem angegebenen Referenzbereich verglichen. Das ist keine Bewertung.
  • Die Wissensartikel werden KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung gegen unsere medizinischen Sprachregeln geprüft. Eine ärztliche Prüfung hat bisher nicht stattgefunden; das steht an jedem Artikel.
  • Auf den öffentlichen Seiten messen wir die Reichweite mit Umami, selbst betrieben und ohne Cookies. Im Vault gibt es kein Tracking und keine Werbung.

Konto und Anmeldung

Die Anmeldung schützt deinen Vault.

  • Anmelden kannst du dich mit einem Link per E-Mail oder mit einem Passwort (mindestens 12 Zeichen).
  • Eine Zwei-Faktor-Anmeldung mit Authenticator-App ist verfügbar und lässt sich in den Einstellungen einschalten.
  • Wiederholte Anmeldeversuche werden begrenzt, um Angriffe zu erschweren.
  • Ein Cookie hält dich angemeldet. Ein zweites merkt sich die Sprache der Website.

Was GlioBridge nicht ist

GlioBridge ordnet Informationen und macht sie verständlicher. Die medizinische Beurteilung bleibt beim Ärzteteam.

  • GlioBridge ist kein Medizinprodukt.
  • GlioBridge stellt keine Diagnose und gibt keine Prognose.
  • GlioBridge empfiehlt keine Therapie und keine Dosierung.
  • GlioBridge bewertet keine Werte, Symptome oder Befunde.
  • GlioBridge sagt nicht, ob eine Studie für dich infrage kommt.
  • GlioBridge ist kein Notfallangebot. Im Notfall: Notruf 112.

Was noch nicht umgesetzt ist

Vertrauen entsteht auch dadurch, Lücken offen zu nennen. An diesen Punkten arbeiten wir:

  • Zusätzliche Verschlüsselung der gespeicherten Daten auf dem Server (heute sind Übertragung und Sicherungen verschlüsselt, nicht die laufende Datenbank).
  • Freigaben nur für einzelne Bereiche statt für den ganzen Vault.
  • Ein Protokoll, in dem du selbst siehst, wer wann auf deinen Vault zugegriffen hat.
  • Beim Löschen bleiben frei eingegebene Medikamentennamen in einer gemeinsamen Namensliste erhalten — ohne Verbindung zu deiner Person oder deinem Vault.
  • Wiederherstellungscodes für die Zwei-Faktor-Anmeldung.